
KLausurtagung 26/2
Der Fokus der zweiten Klausurtagung lag ganz im Zeichen der gemeinsamen Weiterentwicklung des Grundsatzprogramms.

Der Fokus der zweiten Klausurtagung lag ganz im Zeichen der gemeinsamen Weiterentwicklung des Grundsatzprogramms.

Die Bundesschüler*innenkonferenz und der LandesSchülerRat Sachsen begrüßen den Ausschluss einer rechtsextrem engagierten Lehramtsanwärterin und fordern eine klare Haltung gegen Extremismus an Schulen. Dafür seien mehr Demokratiebildung, politische Bildung, Schulsozialarbeit und niedrigschwellige Beratungsangebote notwendig.

Wie gerecht ist unser Bildungssystem?Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Unabhängig davon, wo ein Kind aufwächst, wie viel Geld die Eltern verdienen oder welchen Bildungsabschluss sie haben, sollte jedes Kind die gleichen Chancen auf gute Bildung und gesellschaftliche Teilhabe haben. Die Realität zeigt jedoch, dass diese Voraussetzungen in Deutschland noch immer nicht für alle gegeben sind.

Die Landesschüler*innenvertretungen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kritisieren das „logo!“-Interviewformat des ZDF und lehnen Interviews mit AfD-Politiker*innen ab, solange Schüler*innen nicht angemessen vorbereitet werden und kontroverse Aussagen nicht eingeordnet werden können.

Die Bundesschüler*innenkonferenz (BSK) begrüßt die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses „Was Kinder und Jugendliche von der digitalen Welt erwarten“. Viele der dort formulierten Wünsche und Forderungen decken sich mit den Positionen der BSK.

Nach PISA 2025 werden böse Zungen laut, die Jugend verdumme. Aber diesen Trugschluss können und dürfen wir nicht zulassen. Was aus unserer Sicht wirklich dahintersteckt und wer Verantwortung trägt.

Die Bundesschüler*innenkonferenz (BSK) fordert bundesweit verbindliche Regelungen für den Hitzeschutz an Schulen. Gesundheit darf nicht vom Wohnort oder der Ausstattung einer Schule abhängen. Wer Bildung ernst nimmt, muss auch für angemessene Lernbedingungen sorgen, die diesen Namen verdienen.

Mehr als 50 Vertreter*innen aus Schüler*innenschaft, Elternschaft, Politik, Wissenschaft und Praxis haben beim ersten Chancengipfel von Bundeselternrat und Bundesschüler*innenkonferenz gemeinsam konkrete Lösungen für die Herausforderungen im Bildungssystem erarbeitet – und ein 12 seitiges Strategiepapier direkt an die Politik übergeben. Im Fokus stehen vernetzte Ansätze zu Digitalisierung, Gesundheit, Unterrichtsqualität und Chancengerechtigkeit – mit dem klaren Signal: Einzelmaßnahmen reichen nicht, Bildung muss ganzheitlich gedacht und gemeinsam gestaltet werden.

„Wie viele Studien braucht es noch, bis wirklich gehandelt wird? Bildungsgerechtigkeit ist kein Nice-to-have, sondern die Grundlage für eine gute Zukunft unseres Landes. Wer das ernst meint, muss jetzt Geld in die Hand nehmen, statt dieselben Probleme alle paar Jahre erneut zu beschreiben“, sagt Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz.

Die Erweiterung um Themen wie SED-Diktatur, Kolonialismus, Antiziganismus, rechtsextreme Gewalt sowie den kritischen Umgang mit Quellen, Medien und Künstlicher Intelligenz entspricht zentralen Forderungen, die die BSK seit Jahren vertritt.