Redet mit uns, nicht über uns!

Wir wollen mitmachen!

97% aller jungen Menschen engagieren sich bereits gesellschaftlich oder politisch. 43% davon organisieren sich sogar mit Gleichgesinnten auf Demonstrationen oder politischen Veranstaltungen. Das Bild einer desinteressierten Jugend ist damit klar widerlegt. Doch gehört werden wir trotzdem nicht.

Die Ergebnisse der neuen Allianz-Studie zeigen deutlich, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Zukunft aktiv mitzugestalten. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind nun gefragt, diese Bereitschaft ernst zu nehmen und entsprechende Beteiligungsräume zu schaffen.“ – Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz.

Gerade in Zeiten multipler Krisen sind wir Schüler*innen ein zentraler Teil dieser Gesellschaft. Wir sind nicht nur Mitlaufende, wir sind die Zukunft. Trotzdem werden unsere Meinungen in politischen Debatten kaum berücksichtigt. Entscheidungen werden getroffen, ohne uns einzubeziehen.

Die Folgen sind spürbar. Viele erleben fehlende Selbstwirksamkeit und wachsende Frustration. Eine Krise der mentalen Gesundheit von Schüler*innen, rückwärts gewandte Bildungspolitik und fehlende Investitionen: all diese Probleme werden unter den Teppich gekehrt. Diese Frustration entlädt sich zunehmend in Radikalisierung. Ganze 59% der Jugendlichen nehmen ihre Generation als gespalten wahr.

Statt mit uns zu reden, entscheidet man über unsere Köpfe hinweg. Die Generation, die die Folgen dieser Entscheidungen tragen wird, bleibt außen vor.

Unser Appell ist eindeutig: Wir wollen mitreden und mitbestimmen. Jetzt.

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Chancengipfel 2026

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Bildungsgerechtigkeit ist kein Nice-to-have

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