Verschiebung des Abiturs – Corona Pandemie

Abiturvorbereitungen und Verschiebung der Termine
In allen Bundesländern wird gerade eine Debatte über die Verschiebung der Abitur-und Abschlussprüfungen geführt. Jedoch sollte bei der Entscheidung auch bedacht werden, dass unterschiedliche Voraussetzungen in den einzelnen Ländern vorliegen.
“Eine einheitliche Lösung für alle Bundesländer in dieser Frage ist nicht realisierbar, da die Voraussetzungen in jedem Bundesland andere sind,” so Jan Zinal, Fachkoordinator für Inneres. Fairness und Vergleichbarkeit dürfen jedoch nicht auf der Strecke bleiben. Deshalb begrüßt die Bundesschüler*innenkonferenz den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Anerkennung des Abitur 2020 in allen Bundesländern.

Schulalltag und Prüfungsvorbereitung
Es scheint, als würden sich die meisten den neuen Bedingungen gut anpassen und ohne Probleme weiterlernen können. Die aktuelle Situation erfordert jedoch viel Flexibilität und stellt eine extreme Mehrbelastung für die Schülerinnen und Schüler dar. Besonders in Hinblick auf Leistungserhebungen oder Prüfungen führt die Ungewissheit zu Verunsicherung bei den Schülerinnen und Schülern. Mit Hilfe von Transparenz und ausreichenden Möglichkeiten zur Kommunikation kann dem entgegengewirkt werden.

“Besonders in Krisenzeiten ist eine gemeinschaftliche Kommunikation und Dialog enorm wichtig, ob zwischen Lehrkräften und Schülern oder dem Ministerium und den Landesschülervertretungen. Wir alle sollten mehr miteinander reden.“

Digitalisierung in der Schule gewinnt an neuer Bedeutung
An vielen Schulen bundesweit fehlt es derzeit an der nötigen digitalen Infrastruktur. Die Schließung der Schulen und die damit verbundenen notwendigen Online Lehrmethoden haben viele überfordert.

Vor allem mangelt es vielerorts an den nötigen Kommunikationswegen, es muss in der Zukunft gewährleistet sein, dass ausnahmslos jeder Schüler digital erreicht werden kann.

“Jetzt zeigt sich, wie wichtig eine funktionierende digitale Infrastruktur ist, und wie viel Arbeit noch vor uns liegt” resümiert Sprecher Torben Krauß die ersten Tage nach den Schulschließungen. Umso wichtiger ist es nun, dass nicht nur kurzfristige Lösungen sondern auch Ansätze für eine zukunftssichere digitale Ausstattung an Schulen gefunden werden.

Dazu ist ein ständiger Austausch zwischen Bund, Länder und den Schülervertretungen notwendig.

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Bildungsgerechtigkeit ist kein Nice-to-have

„Wie viele Studien braucht es noch, bis wirklich gehandelt wird? Bildungsgerechtigkeit ist kein Nice-to-have, sondern die Grundlage für eine gute Zukunft unseres Landes. Wer das ernst meint, muss jetzt Geld in die Hand nehmen, statt dieselben Probleme alle paar Jahre erneut zu beschreiben“, sagt Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz.

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Eine starke Gesellschaft braucht gesunde Kinder – endlich Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit etablieren! Die Gesundheit von vielen Kindern und Jugendlichen ist in einem alarmierend schlechten Zustand. Jedes

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