
Plenartagung 26/1
Unsere erste Plenartagung im Jahr 2026 fand vom 25. bis 29. März in Schwerin statt. Der wohl wichtigste Beschluss: Aus der „Bundesschülerkonferenz“ wird nun offiziell die „Bundesschüler*innenkonferenz“.

Unsere erste Plenartagung im Jahr 2026 fand vom 25. bis 29. März in Schwerin statt. Der wohl wichtigste Beschluss: Aus der „Bundesschülerkonferenz“ wird nun offiziell die „Bundesschüler*innenkonferenz“.

Mit diesem Kongress vom 23. bis 25. Januar wollen wir Schüler*innen nicht nur Wissen, sondern vor allem Gehör schenken. An drei intensiven Tagen entwickeln die Teilnehmenden in Workshops, Podiumsdiskussionen und weiteren offenen Formaten konkrete Ideen und Forderungen, wie psychische Gesundheit im Schulalltag besser geschützt und gestärkt werden kann.

Das Bundesbildungsministerium entwickelt eine „Strategie für mentale Gesundheit
von Kindern und Jugendlichen“, um der dramatischen Krise der psychischen
Gesundheit von jungen Menschen entgegenzutreten. Eine kleine Anfrage der Grünen
Bundestagsfraktion zeigt: Die Betroffenen sollen daran nicht mitwirken. Die
entsprechende Frage danach ließ die Bundesregierung unbeantwortet. Das ist nicht nur überheblich, das ist ignorant.

Der Kulturpass sorgt für Chancengerechtigkeit bei jungen Menschen. “Es kann nicht sein, dass nur die Kinder von Ärzten und Anwälten ins Theater und ins Kino gehen können”, sagt Quentin Gärtner. Damit raubt man Jugendlichen, die am dringendsten die Unterstützung brauchen, eine wichtige Lebenschance – vielleicht die einzige Chance, Kultur unmittelbar zu erleben. Dass der Kulturpass für 18-jährige gestrichen wird, ist ein Schlag ins Gesicht für uns Schüler*innen. Wir müssen den Preis für die verfehlte Haushaltsplanung der Bundesregierung zahlen. Erneut stellt man uns an das Ende der Prioritätenliste.

Es ist unrealistisch zu glauben, KI-Anwendungen aus der Schule heraushalten zu können. Die Bundesschüler*innenkonferenz fordert einen konstruktiven und zukunftsgewandten Umgang mit KI in der Schule.

Die katastrophalen Ergebnisse des Bildungsmonitors der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft wundern uns nicht. Wir sind mitten in einem Bildungsnotstand:
Sanierungsstau, mangelnde Digitalisierung, veraltete Lehrpläne und viel zu wenig Lehrkräfte. So kann es nicht weitergehen!

Der Generalsekretär der Bundesschüler*innenkonferenz, Quentin Gärtner, hat im ZDF-Morgenmagazin klargestellt, dass Landesverteidigung nicht beim Dienst an der Waffe anfängt. Ein Teil des Sondervermögens für die Verteidigung muss in die Leistungsfähigkeit und Resilienz von Kindern und Jugendlichen investiert werden.
Wir fordern 100 Milliarden für Schulen, jetzt!
Bildung muss Priorität haben!
Bildung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunft des Landes. achdem im Wahlkampf das Thema ldung kaum zur Sprache kam, steht die neue Bundesregierung jetzt in der Pflicht, Bildung zur politischen Priorität zu machen.

Vom 12. – 16.03.2025 trafen sich die Bundesdelegierten der Bundesschüler*innenkonferenz zur ersten Plenartagung im laufenden Jahr.

Auf der Tagung kamen die Mitgliedsländer zusammen, um sich unter anderem in Workshops zu den geplanten Kampagnen zur Demokatiebildung und zum Thema Mental Health auszutauschen.