Neues Team, neue Wege: Die Bundesschülerkonferenz sagt dem Konsenprinzip Lebewohl

Auf der Plenartagung 24/3, vom 1. bis 5. Dezember 2024 in Rüsselsheim, standen die Debatte über das Konsensprinzip, inhaltliche Beschlüsse, sowie die Neuwahl des Bundessekretariats im Mittelpunkt. 

Als Generalsekretär wurde Fabian Schön wiedergewählt, der nun gemeinsam mit den Stellvertreter*innen Maja Zaubitzer und Jakob Zierep die Leitung der Bundesschülerkonferenz übernimmt. Das Bundessekretariat wird durch die fünf Bundessekretariatsmitglieder Lucienne Balke, Lorenz Springmann, Eddie Kabuß, Tilda Skerra und Leander Heydenreich, sowie die drei International Officer Hanna Hecht, Quentin Gärtner und Bea Giese, die die Bundesschülerkonferenz auf internationaler Ebene vertreten, vervollständigt.  

Ein weiterer zentraler Beschluss der Tagung war die Abschaffung des Konsensprinzips für inhaltliche Beschlüsse. Dieser Schritt soll die Arbeit der Bundesschülerkonferenz effizienter gestalten und eine bessere Vertretung der Interessen der Schüler*innen in Deutschland ermöglichen. Durch diese Reform konnten bereits einige wichtige inhaltliche Beschlüsse gefasst werden. Diese positive Entwicklung stellten ebenfalls drei Landesschülervertretungen fest und entschlossen sich dadurch, in die Bundesschülerkonferenz einzutreten.  

Die psychische Gesundheit von Schüler*innen, die Stärkung internationaler Schulpartnerschaften, eine Reform der Schuldenbremse und vieles mehr waren die inhaltlichen Themen unserer letzten Plenartagung. Wir freuen uns außerdem darauf, künftig von der Schüler*innenvertretung der Waldorfschulen (Bundesschüler*innenrat der freien Waldorfschulen im Bund der freien Waldorfschulen e.V.) und der Schüler*innenvertretung den deutschen Auslandsschulen beraten zu werden.  

Nun starten wir mit unserer ersten Bundessekretariatstagung vom 03.01. bis 06.01.2025 in ein neues Jahr voller bildungspolitischer Arbeit und Erfolge. 

Wir freuen uns! 

 

PM zur Plenartagung 24/3

 

TEILEN

Schlechte Schulqualität ist eine Katastrophe

Immer mehr Schüler*innen arbeiten parallel zur Schule. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion die Linke im Bundestag hervor. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Minijobber zwischen 15 und 18 Jahren um mehr als 23 % gestiegen. Das bestätigt einen Trend, der uns schon lange bekannt ist:
Gen Z ist nicht faul. Viele Schüler*innen in Deutschland tragen täglich zu unserer Wirtschaftskraft bei. Als junge Generation möchten wir ein aktiver Teil der Gesellschaft sein.

Weiterlesen »

An uns liegt’s nicht!

Immer mehr Schüler*innen arbeiten parallel zur Schule. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion die Linke im Bundestag hervor. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Minijobber zwischen 15 und 18 Jahren um mehr als 23 % gestiegen. Das bestätigt einen Trend, der uns schon lange bekannt ist:
Gen Z ist nicht faul. Viele Schüler*innen in Deutschland tragen täglich zu unserer Wirtschaftskraft bei. Als junge Generation möchten wir ein aktiver Teil der Gesellschaft sein.

Weiterlesen »

Abitur entwertet?

Die aktuelle Debatte über angeblich „zu gute“ Abiturnoten ist ein Uralt-Thema, das immer wieder aufgegriffen wird und stets dieselben Argumente auf beiden Seiten hervorbringt. Eine Auseinandersetzung darüber halten wir für Unsinn. Die Debatte lenkt vom eigentlichen Kern des Problems ab

Weiterlesen »
Cookie Consent mit Real Cookie Banner