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Europa in die Schule bringen

Wer in der EU lebt, sollte die EU nicht erst nach der Schule verstehen müssen.

Die EU wird für Schüler*innen immer stärker Teil ihres Alltags. Spätestens durch die zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre. von Krieg zu Klimakrisen bis hin zu wirtschaftlichen Unsicherheiten wird deutlich dass politische Entscheidungen auf europäischer Ebene unmittelbare Auswirkungen auf das Leben junger Menschen haben. Viele Schüler*innen erleben diese Entwicklungen mit großer Unsicherheit, Überforderung und Zukunftsangst. Gleichzeitig bleibt die EU im Schulalltag vielerorts abstrakt, randständig oder abhängig vom Engagement einzelner Lehrkräfte.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Krisen braucht es Schule als Ort der Orientierung, Aufklärung und Mitgestaltung. Würde Europa stärker in die Schulen gebracht, könnten Schüler*innen politische Zusammenhänge besser verstehen, eigene Perspektiven entwickeln und sich weniger ohnmächtig gegenüber aktuellen Entwicklungen fühlen. Fokus soll insbesondere auf die EU und ihre Gremien, sowie den Europäischen Kontinent gelegt werden und sich an dem Konzept einer Europaschule orientiert werden, deshalb fordern wir:

  • verbindliche Projekttage zu “Europa an Schulen”
  • einfachere Austauschprogramme für Schüler*innen innerhalb der EU
  • mehr Unterstützung für Schulen und Lehrkräfte bei der Umsetzung europäischer Projekte
  • eine stärkere Verknüpfung von Europabildung und Demokratiebildung
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