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Die BSK erkennt das grundlegende Problem manipulativer und suchtfördernder Algorithmen an und sieht die Verantwortung bei Plattformen, den wirtschaftlich verantwortlichen Unternehmen sowie der Politik. Daher fordert die BSK insbesondere eine konsequentere Content-Moderation, transparente und weniger manipulative Algorithmen sowie wirksame Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche.

Digitale Medien sind Alltag für die Schüler:innen in Deutschland, sie begleiten sie auf dem Weg zur Schule, währenddessen und nach dem Unterrichtsschluss. Jedoch werden sie nun verteufelt, für sämtliche Probleme (d.h. mentale Gesundheit, etc) schuldig gemacht. Statt Lösungen für den besseren Umgang mit digitalen Medien zu finden, sollen sie verboten werden. Seit 2024 besteht in der EU der Digital Service Act, dieser beinhaltet das Regulieren der Plattformen (Tiktok, Instagram und co.), wodurch eine generelle Reglung besteht. Es scheitert jedoch an dessen Umsetzung, diese muss konsequenter und stärker stattfinden, zum Schutz von Kindern und Jugendlichen! Das empfinden wir als falschen Weg. Schule sollte ein Ort des Lehrens und nicht der Verbote sein, daher fordern wir eine nationale Bildungsoffensive, die folgende Punkte beinhalten soll:

  1. Einen Digitalpakt Medienkompetenz
  2. Bundesweite Informations- und Aufklärungskampagne
  3. Plattform für Medienkompetenz
  4. Forschung zu Mediennutzung und mentaler Gesundheit
  5. Jugendmedienprojekte

Durch diese Punkte soll die Medienbildung in Deutschland nicht nur stärker in der Schule implementiert werden, sondern Schüler:innen langfristig vor den Gefahren der Mediennutzung schützen.

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