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Ablehnung der AfD-Politik aus bildungspolitischer Perspektive
Die Bundesschülerkonferenz spricht sich entschieden gegen Parteien und Organisationen aus, welche demokratische Grundwerte & ihre Strukturen gefährden und Schulen als Orte der Vielfalt und Meinungsfreiheit untergraben und arbeitet nicht mit diesen zusammen.
Die Schüler*innenvertretung als Ergebnis gelebter Demokratie ist in unserem Sinne schützenswert und somit ist die BSK gegenüber der Öffentlichkeit verpflichtet, für Demokratie einzustehen. Im Zuge von Wahlprüfsteinen dürfen alle in Deutschland erlaubten Parteien kontaktiert werden.
Bei vom Bundesamt für Verfassungsschutz als auf Landes- und oder Bundesebene extremistisch eingestuften Parteien muss das Plenum zu dessen Meinung befragt werden. Insbesondere lehnt die Bundesschülerkonferenz die Einschränkung von Bildungsinhalten sowie die gezielte Schwächung der Demokratiebildung an Schulen ab.
Die Bundesschülerkonferenz fordert, dass sich Bildungseinrichtungen weiterhin frei von Überwachung und ideologischen Einschränkungen entfalten können. Demokratiebildung, Pluralität und eine offene Diskussion über gesellschaftliche Themen müssen als Kernbestandteile des Bildungssystems geschützt werden.
Die Bundesschülerkonferenz vertritt alle Schüler*innen und deren Interessen unabhängig von Individualfaktoren wie politischer Gesinnung.
Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Jugendmedienangebote und Ablehnung der Kürzungen im Reformstaatsvertrag
Die Bundesschülerkonferenz fordert den Erhalt und die Stärkung der öffentlich-rechtlichen Jugendmedienangebote wie KIKA, ONE, ZDF neo und FUNK und lehnt die im Reformstaatsvertrag geplanten Kürzungen und Zusammenlegungen dieser Angebote ab, da es für eine hinreichende Medienbildung essenziell ist, staatlich geförderte Angebote in aktuellem Maß aufrechtzuerhalten.
Die Reformstaatsvertrag geplanten Kürzungen und Zusammenlegungen dieser Angebote ab, da es für eine hinreichende Medienbildung essenziell ist, staatlich geförderte Angebote in aktuellem Maß aufrechtzuerhalten, um eine qualitativ hochwertige und unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten. Seriöse Informationsquellen sind für eine umfangreiche Demokratiebildung von Schüler*in*innen unabdingbar, da eine fundierte Meinungsbildung anderweitig nicht sichergestellt werden kann.
Die Bundesschülerkonferenz setzt sich dafür ein, dass öffentlich-rechtliche Medien ihre digitalen Inhalte weiterhin ohne verpflichtenden Sendungsbezug bereitstellen können, um eine flexible und umfassende Berichterstattung zu ermöglichen, die besonders junge Menschen erreicht. Auch in den Schulalltag müssen öffentlich-rechtliche Medien zur Förderung der Medienkompetenz integriert werden.
