Schule sollte ein sicherer und diskriminierungsfreier Lernort für alle Schüler*innen sein, unabhängig von Identitätsmerkmalen wie Herkunft, Religion, Geschlecht oder sozialem Hintergrund.
Dennoch sind Diskriminierung und Rassismus in unserer Gesellschaft weiterhin vorhanden und prägen die Erfahrungen vieler marginalisierter Gruppen. Auch im Schulalltag treten unterschiedliche Formen von Diskriminierung auf, darunter Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Schüler*innen erleben rassistische Beleidigungen, Vorurteile und/oder Ausgrenzung – sowohl durch andere Lernende als auch durch Lehrkräfte oder in Form struktureller Benachteiligungen im Bildungssystem.
Gleichzeitig haben Schulen den Auftrag, demokratische Werte und Menschenrechte zu vermitteln. Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit sind daher ein zentraler Bestandteil von Demokratiebildung und politischer Bildung.
Antirassismusarbeit muss strukturell in Bildungssystemen verankert werden, daher fordern wir: