DigitalPakt 2.0

Als Schüler*innen erleben wir täglich die Herausforderungen einer unzureichenden Digitalisierung an unseren Schulen. Der Digitalpakt 2.0, der eine Verbesserung der aktuellen Situation verspricht, wird durch politische Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern blockiert. Wir fordern, dass die Entscheidungsträger einen Kompromiss finden, um endlich einen gerechten Zugang zu digitaler Bildung für alle zu gewährleisten und die ungleiche Verteilung von technischen Ressourcen zu beheben. Die Zukunft unserer Bildung hängt von einer stabilen, gleichen und fortschrittlichen digitalen Infrastruktur ab.

Stimmen aus den Ländern zum Thema

„Digitalpakt 2.0 – jetzt“ – Joshua Meisel, Baden-Württemberg

„Der Digitalpakt 2.0 wäre nicht nur dringend notwendig, um den heutigen Anforderungen in den Schulen, die mit der Digitalisierung einhergehen zu entsprechen, sondern würde auch ein Zeichen setzten, dass man im Sektor Bildung, also der Zukunftsschmiede unserer Gesellschaft nicht spart.„ – Felix Audebert, Bayern

„Der Digitalpakt 2.0 ist gerade jetzt zwingend notwendig, denn die Digitalisierung an Schulen, ist immer noch keine Selbstverständlichkeit! Vor allem weil es um uns Schüler:innen geht, sollte es dringend zu einer Einigung zwischen dem Bund und den Ländern kommen. Um die Zukunftstauglichkeit und Digitalisierung in der Bildung zu gewährleisten“ – Orcun Ilter, Berlin

„Der DigitalPakt 2.0 bietet eine Chance, um die Digitalisierung voranzutreiben - jetzt müssen Bund und Länder rasch und unbürokratisch handeln, damit Schulen zeitgemäß ausgerüstet werden.“ – Stefan Tarnow, Brandenburg

„Der DigitalPakt Schule ist wichtig, um Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorzubereiten und ihnen die Stadtschüler*innenring notwendigen Kompetenzen für die Zukunft zu vermitteln.„ - Havin Karakaya, Bremerhaven

„Schule soll Schüler:innen umfassend auf das Leben nach der Schule vorbereiten, in dem digitales Lernen und Arbeiten essenzielle Kernkompetenzen darstellen. Damit diese nun auch flächendeckend in allen Schulen Einzug halten kann, braucht es so schnell wie möglich eine Einigung von Bund und Ländern beim Digitalpakt 2.0!“ – Jakob Zierep, Hamburg

„Ein zweiter Digitalpakt ist unabdingbar und muss über die bloße Bereitstellung technischer Geräte hinausgehen. Wir fordern einen verbindlichen Digitalisierungsstandard für alle Schulen, welcher für die Chancen der in Zukunft wachsenden Möglichkeiten, die Kl bieten wird, nicht nur die technische Mindestausstattung, sondern auch die pädagogischen Rahmenbedingungen klar definiert. Nur wenn digitale Medien sinnvoll und strukturiert in den Unterricht integriert werden, können sie einen echten Mehrwert bieten. Es darf vor allem in einer immer weiter Kl-fokussierten Welt nicht bei reiner Hardware bleiben - wir brauchen durchdachte Konzepte, die in den Schulen individuell umgesetzt werden.“ - Nele Vogel, Hessen

„Bei einem zweiten Digitalpakt ist entscheidend, dass nicht nur kurzfristige Lösungen geboten werden, sondern Schulen nachhaltig auf den neuesten technischen Stand gebracht werden können. Jede Schule muss über Glasfaser, kostenloses WLAN und moderne Endgeräte sowie über einen Zugang zu einer Lernplattform verfügen, um digitale Chancengleichheit zu gewährleisten. Diese technische Infrastruktur darf keine Ausnahme mehr sein, sondern muss flächendeckend und langfristig gesichert werden. Nur so können wir die Zukunftsfähigkeit unserer Schulen sicherstellen.„ – Pia Rosenberg, Hessen

„Wir Schüler*innen können nicht länger warten. Die Politik hat uns schon zu oft vergessen.“ – Leni Hein, Mecklenburg-Vorpommern

„Die Uneinigkeiten zwischen Bund und Ländern werden nun auf dem Rücken der Schüler*innen ausgetragen. Eine weitere Förderung durch einen Digitalpakt 2.0 ist lange überfällig. Dies darf nicht erst in der Zukunft passieren, sondern hätte bereits lange vor dem Auslaufen des Digitalpakts 1 .0 geschehen müssen. Daher müssen die Bundesländer und das BMBF das Versprechen von Bettina StarkWatzinger einhalten. Der Bund und die Länder müssen bereit sein, genug Geld in die Digitalisierung zu investieren.“ – Matteo Feind, Niedersachsen

„Der DigitalPakt 2 ist dringend notwendig, um unsere Schulen fit für die Zukunft zu machen. Die digitale Infrastruktur von heute entscheidet über die Bildung von morgen. Es darf nicht bei einmaligen Investitionen bleiben - kontinuierliche Förderung und nachhaltige Konzepte sind der Schlüssel, um unseren Schüler*innen gleiche Chancen im digitalen Zeitalter zu bieten. DigitalPakt 2 jetzt, sonst bleiben deutsche Klassenzimmer im Funkloch der Zukunft stecken!„ – Sarah Jaeger, Rheinland-Pfalz

„Der Digitalpakt 2.0 sollte den Weg für eine digitale Bildungsrevolution ebnen, indem er das gemeinsame Lernen von Schülern und Lehrern fördert. Um dies zu erreichen, sind zeitgemäße Ausstattung und Landesschülervertretung regelmäßige Fortbildungen für die gesamte Schulgemeinschaft unerlässlich. Wir benötigen auch zusätzliche finanzielle Mittel, um Künstliche Intelligenz gezielt in den Unterricht zu integrieren und sicherzustellen, dass Schüler*innen optimal auf die digitale Welt vorbereitet werden. Nur durch eine umfassende Förderung von kritischem Denken und technologischem Verständnis können wir den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden.“ – Hasan Aljomaa, Saarland

„Die Digitalisierung und auch damit verbundene Kompetenzen, wie die Medienbildung, sind essentielle Voraussetzungen für eine gelungene, zeitgemäße Bildung in den Schulen. Während für uns Schüler*innen die digitalisierte Welt zur Lebensrealität gehört, haben unsere Schulen mit dieser Lebensrealität zumeist wenig zu tun. Die Aufgabe der schulischen Bildung ist es, dass Schüler*innen Kompetenzen erlernen, die für das restliche Leben, auch im Beruf, notwendig sind. Die zunehmende Rolle der Digitalisierung in der Berufswelt liegt dabei auf der Hand. Sowohl der Bund, als auch die Bundesländer sind jetzt in der Verantwortung einen guten Kompromiss für den Digitalpakt 2.0 zu schaffen, der die weitere Digitalisierung von Schulen ermöglich.„ – Amy Kirchhoff, Sachsen

„Der Digitalpakt 2.0 ist nötig um, kommende Generationen auf eine digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. Darüber hinaus eröffnen sich weitere Möglichkeiten für neue und zeitgemäße Unterrichtskonzepte.“– Lucienne Balke, Sachsen-Anhalt
„Der Digitalpakt 2.0 muss kommen, für zukunftsfähige Bildung, müssen wir mit der Entwicklung schritthalten. Keine Zukunft ohne zukunftsfähige Bildung.“ – Lovis Eichborn, Gymnasien Schleswig-Holstein

„Der DigitalPakt hat den Grundstein für eine flächendeckende Digitalisierung in den Schulen gelegt, der DigitalPakt 2 muss darauf nun aufbauen und die digitale Versorgung langfristig sichern. Der DigitalPakt 2 ist ein ZukunftsPakt.“ - Angelos Andreadis, berufsbildende Schulen Schleswig-Holstein

„Eine wachsende Digitalisierung in unserer Gesellschaft und in der Berufswelt, fordert Schule die Jugend darauf vorzubereiten. Ein Deutschland, in dem Schulen die dafür notwendige Infrastruktur fehlt, gewährleistet nicht das Recht auf Bildung.„ - Amelie Biebau, GemerinschaftsSchulen Schleswig-Holstein

„Der Digitalpakt 2.0 ist entscheidend, um die digitale Kluft an unseren Schulen endlich zu schließen. Ohne ausreichende Investitionen in digitale Infrastruktur nutzen wir das Potenzial unserer Bildung nicht voll aus und bleiben hinter den Anforderungen der Zukunft zurück. Jetzt ist es an der Zeit, moderne und chancengleiche Bildung für alle Schüler*innen zu ermöglichen.“ – Maja Zaubitzer, Thüringen