====Rechtsextremismus und Propaganda auf Social Media==== Im Rahmen der Medienerziehung muss verstärkt eine Aufklärung über politische Propaganda im Internet stattfinden. Als gezielte Manipulation durch Algorithmen funktioniert Propaganda, um die Meinung und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen nach der Agenda versteckter politischer Akteure auszurichten. Besonders sichtbar sind dabei als aktuelles Beispiel antisemitische Inhalte und pro-russische Kriegspropaganda, die gezielt über soziale Medien verbreitet werden. Daher fordern wir die verbindliche Integration von Medienbildung, Quellenkritik und digitaler Verantwortung in alle Fachanforderungen. Damit Kinder- und Jugendliche sich endlich wieder sicherer in der digitalen Welt bewegen können. \\ \\ Dabei ist auch zu berücksichtigen, wie Künstliche Intelligenz für propagandistische Zwecke missbraucht werden kann. Kinder und Jugendliche werden zunehmend durch ansprechende Gestaltung, etwa in Games oder über bekannte Influencer, für menschenverachtende Inhalte „gefisht“ oder für extreme Gesinnungen angeworben. Aufgrund fehlenden Vorwissens oder unzureichender Social-Media-Kompetenzen können sie diese Inhalte nicht reflektieren oder kritisch einordnen. Wissen als beste Waffe gegen Propaganda kann durch Konfrontation und Prävention im Unterricht angewandt werden.