====Stärkung von FLINTA-Personen und Maßnahmen gegen patriarchale Strukturen an Schulen ==== ==1. Engagement gegen patriarchale Strukturen: == Alle Schulen sollen sich aktiv gegen patriarchale Strukturen einsetzen. Dies bedeutet, dass Lehrkräfte, Schüler*in*innen und die gesamte Schulgemeinschaft für geschlechtsspezifische Diskriminierung sensibilisiert werden, um auch bislang nicht erkannte Probleme vorzubeugen. ==2. Stärkung von FLINTA-Personen: == Um FLINTA-Personen (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen) in Schulen zu stärken und sichtbar zu machen, sollen Programme zur Förderung von geschlechtsspezifischer Gleichberechtigung geschaffen werden. Aufgrund erhöhter Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen und FLINTA-Personen soll in jeder Schule ein niedrigschwelliges, lokales Beratungsangebot zu Gewalt mit entsprechendem Motiv zu erreichen sein. Kooperationen mit den städtischen und landesweiten Anlaufstellen sollen aufgebaut werden und die Zusammenarbeit mit den bestehenden schulischen Beratungsangeboten (z.B. Schulpsychologie, Schulsozialarbeit, Verbindungs- oder Beratungslehrkräfte) muss gestärkt werden, um betroffenen Schüler*in*innen schnell und unbürokratisch Hilfe zu ermöglichen. ==3. Thematisierung von geschlechterspezifischer Gewalt und Diskriminierung: == Die Thematisierung von geschlechtsspezifischer Gewalt, Diskriminierung und Femiziden muss verbindlich in Lehrpläne integriert werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass fächerübergreifend auch beispielsweise historische FLINTA* -Persönlichkeiten und die Geschichte der Diskriminierung gegen FLINTA*-Personen sowie anderer, nicht-heteronormativer, marginalisierter Personengruppen thematisiert werden.