2301
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorherige Überarbeitung | ||
| 2301 [2026/02/11 16:46] – angelegt admin | 2301 [2026/02/11 19:26] (aktuell) – admin | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | + | ==== 95 Bildungsthesen ==== | |
| - | == 95 Bildungsthesen == | + | |
| - | \\ | + | |
| - | \\ | + | |
| == Gesundheit & Wohlbefinden == | == Gesundheit & Wohlbefinden == | ||
| - | \\ | ||
| 1. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz verhindert fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich. Es gehört abgeschafft.\\ | 1. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz verhindert fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich. Es gehört abgeschafft.\\ | ||
| 2. Noten in Form von Zahlen sollten in der Schullaufbahn so spät wie möglich vergeben werden. Sie pressen alle Stärken und Schwächen von Lernenden in eine einzige Zahl und werden den Lernenden selbst damit nicht gerecht.\\ | 2. Noten in Form von Zahlen sollten in der Schullaufbahn so spät wie möglich vergeben werden. Sie pressen alle Stärken und Schwächen von Lernenden in eine einzige Zahl und werden den Lernenden selbst damit nicht gerecht.\\ | ||
| Zeile 18: | Zeile 14: | ||
| 12. Eine solide Wasserversorgung in der Schule steigert die Konzentration und ist maßgeblich für eine gesunde Lebensweise. Dennoch trinken Lernende immer wieder zu wenig; diesem Trend muss die Schule durch den Ausbau von Trinkwassersendern entgegenwirken. Der Bund soll dabei finanziell unterstützen.\\ | 12. Eine solide Wasserversorgung in der Schule steigert die Konzentration und ist maßgeblich für eine gesunde Lebensweise. Dennoch trinken Lernende immer wieder zu wenig; diesem Trend muss die Schule durch den Ausbau von Trinkwassersendern entgegenwirken. Der Bund soll dabei finanziell unterstützen.\\ | ||
| 13. Die Bundesjugendspiele sollen nicht direkt vor den Sommerferien stattfinden. Die hohen Temperaturen führen zu einer Überlastung und Gefährdung der Lernenden.\\ | 13. Die Bundesjugendspiele sollen nicht direkt vor den Sommerferien stattfinden. Die hohen Temperaturen führen zu einer Überlastung und Gefährdung der Lernenden.\\ | ||
| + | ==Strukturen== | ||
| + | 14. Wenn jedes Land Bildungspolitik auf eigene Faust macht, können wir keine Bildungswende auf die Beine stellen. Es braucht mehr Kooperation zwischen den Ländern.\\ | ||
| + | 15. Der Bund muss die Länder beim Thema Bildung unterstützen; | ||
| + | 16. Die Möglichkeit zur Mobilität in der Bildungslandschaft muss ausgebaut werden. Dadurch wird es Schülern ermöglicht, | ||
| + | 17. Um einen zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen, | ||
| + | 18. Der Ausbau von Digitalem muss mit einer Modernisierung der Schulgebäude einhergehen. Deshalb soll es finanzielle Mittel für die Instandsetzung von Klassenzimmern und Lernorten sowie die Bereitstellung von WLAN geben.\\ | ||
| + | 19. Die finanziellen Mittel für die Digitalisierung müssen spezifisch für die Gegebenheiten an jeder individuellen Schule eingesetzt werden. Jede Schule sollte ein eigenes Medienkonzept entwickeln, damit die Digitalisierung bestmöglich vorangebracht werden kann.\\ | ||
| + | 20. Die Digitalisierung ist längst nicht abgeschlossen, | ||
| + | 21. Die Beantragung der Mittel für die Anschaffung von Endgeräten zur Gewährleistung eines digitalen Handelsrahmens muss unbürokratisch, | ||
| + | 22. Die Schulgemeinschaft muss bei der Digitalisierung unterstützt werden. Dafür müssen vermehrt Medienpädagogen ausgebildet werden und Stellen bereitgestellt werden, um den Umgang mit Medien und den entsprechenden digitalen Endgeräten nachhaltig gestalten und vermitteln zu können.\\ | ||
| + | 23. Lehrkräfte müssen bei der Digitalisierung mitgenommen werden. Dafür braucht es verpflichtende schulinterne Fortbildungen im Bereich der Medienkompetenz und deren Vermittlung für Lehrkräfte.\\ | ||
| + | 24. Es reicht nicht, nur digitale Endgeräte zur Verfügung zu stellen, der Umgang mit diesen muss auch erlernt werden. Dafür braucht es eine verpflichtende Implementierung von Medienbildung und der Vermittlung digitaler Kompetenzen in die Lehrpläne.\\ | ||
| + | 25. Alltäglich sind Lernende mit Cybermobbing und Fake News konfrontiert, | ||
| + | 26. Mehr Vernetzung gilt auch als Maxime bei Lernplattformen. Mit einer digitalen, schulartübergreifenden Lernplattform kann dafür gesorgt werden, dass möglichst viele Lernende von den gewaltigen Chancen einer digitalen Bildung profitieren können.\\ | ||
| + | 27. Eine nationale Bildungsplattform kann den Lernenden helfen, Bildungsangebote sowie Beratungs- und Informationsstellen zu entdecken. Deshalb muss dieses Projekt schnellstmöglich angegangen und abgeschlossen werden.\\ | ||
| + | 28. Lernende können sich nicht selbst unterrichten, | ||
| + | 29. Vertretungsunterricht oder selbstständiges Erarbeiten ist kein adäquater Ersatz für Unterricht. Deshalb muss mit einer Unterrichtserfüllung von 105 bis 110 Prozent auch bei Erkrankung der Lehrkräfte ein regulärer Unterricht gewährleistet werden.\\ | ||
| + | 30. Die Lehrkräfteausbildung endet nicht nach dem Studium, sie ist ein andauernder Prozess; die Fortbildungsinhalte für Lehrkräfte müssen deshalb kontinuierlich überprüft und an die aktuellen Erkenntnisse der Didaktik und Pädagogik angepasst werden.\\ | ||
| + | 31. Die Qualität des Unterrichts ist zentral für den Bildungserfolg. Deshalb muss der Unterricht der Lehrkräfte verpflichtend mehrfach im Schuljahr anonym evaluiert werden.\\ | ||
| + | 32. Um das aktuelle Niveau der Schulbildung auch bei Quereinsteiger*innen zu erhalten, gilt es für die Lehrkräfte verbindliche Bedingungen zu schaffen und anhand eines Kriterienkatalogs zu überprüfen.\\ | ||
| + | 33. Lernende sind Individuen und müssen entsprechend unterrichtet und behandelt werden. In einer Klasse mit 30 anderen Personen können Lehrkräfte dem aber nicht gerecht werden. Deshalb darf die Klassenstärke auf keinen Fall erhöht werden.\\ | ||
| + | 34. Die Abschlüsse von ausländischen Lehrkräften müssen leichter anerkannt werden, damit der akute Lehrkräftemangel schnellstmöglich bekämpft werden kann.\\ | ||
| + | 35. Schule ist mehr als ein Ort des Wissens und Lehrkräfte können nicht Pausenaufsicht, | ||
| + | 36. Tagtäglich müssen Lernende in Gebäuden unterrichtet werden, deren Mauerwerk bröckelt und saniert werden müssen. Der Sanierungsbedarf von Schulen beträgt ca. 50 Milliarden, mindestens 10 Milliarden müssen deshalb sofort für die Schulsanierung investiert werden.\\ | ||
| + | 37. Die Schulen haben eine Pflicht, auch selbst ihr Möglichstes für eine nachhaltige Zukunft zu tun. Deshalb sollten Neubauten und Inventar auch nach nachhaltigen und ökologischen Gesichtspunkten gestaltet werden.\\ | ||
| + | 38. Schule lebt von den Unterrichtsräumen, | ||
| + | 39. Lernende verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in den Schulgebäuden, | ||
| + | 40. Ein gutes Bildungswesen darf nicht an der Ressourcenfrage scheitern; eine Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehung in Bildungsfragen ist unabdingbar.\\ | ||
| + | 41. Die Schule dreht sich um Lernende, dennoch kommen diese viel zu selten zu Wort. Damit gemeinsam an einer Verbesserung der Bildung gearbeitet werden kann, müssen jedoch alle Akteure eingebunden werden und somit auch die Lernenden bei Verwaltung und Politik angehört werden.\\ | ||
| + | |||
| + | == Leistung == | ||
| + | |||
| + | 42. Die Aufgaben der Lernenden müssen sich nach ihren einzelnen Bedürfnissen richten. Damit kann sowohl eine bessere Wissensvermittlung als auch ein verringerter Leistungsdruck erreicht werden.\\ | ||
| + | 43. Der Frontalunterricht darf unter keinen Umständen die dominierende Form des Unterrichts sein, wir brauchen eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung.\\ | ||
| + | 44. Wir brauchen mehr Modellschulen, | ||
| + | 45. Es reicht längst nicht nur aus, die einzelnen Unterrichtsfächer separat zu betrachten. Unsere Welt erfordert immer mehr fächerübergreifendes Denken und unsere Schulen müssen dieser Entwicklung Rechnung tragen.\\ | ||
| + | 46. Der Politikunterricht ist zentral für eine demokratische Bildung und die Erziehung zu mündigen Bürgern. Deshalb sollte jeder Lernende in der Sekundarstufe I Politik als Pflichtfach belegen.\\ | ||
| + | 47. Es reicht nicht aus, sich vorwiegend mit politischen Theorien auseinanderzusetzen. Stattdessen müssen die Lernenden auch für aktuelle Ereignisse begeistert werden, indem mehr jugendfreundliche Materialien zu tagespolitischen Themen im Unterricht verwendet werden.\\ | ||
| + | 48. Demokratie ist mehr als nur wählen gehen. Der Politikunterricht muss aktive Partizipationsmöglichkeiten aufzeigen.\\ | ||
| + | 49. Unsere Gesellschaft lebt vom Diskurs und von Debatten. Der Politikunterricht muss häufiger aktive Formen wie Podiumsdiskussionen und Planspiele nutzen.\\ | ||
| + | 50. Demokratie kann nur erlernt werden, indem sie gelebt wird. Deshalb soll es eine flächendeckende Einführung eines drittelparitätisch besetzten Schulparlamentes oder einer Schulkonferenz geben.\\ | ||
| + | 51. Lernende sollten keine Repressionen für demokratische Beteiligung zu befürchten haben.\\ | ||
| + | 52.Die Wahl des Berufs stellt für Lernende einer der wegweisesten Entscheidungen in ihrem Leben dar. Deshalb muss dieser Wahl auch eine entsprechende Bedeutung zugemessen werden, indem Lernende ab der 9. Klasse jährlich mit Berufsberatenden der Bundesagentur der Arbeit oder berufsbildenden Lehrkräfte ein 20-minütiges individuelles Beratungsgespräch führen sollten.\\ | ||
| + | 53. Lernende sollten 2 verpflichtende 3-wöchige Praktika absolvieren, | ||
| + | 54. Zu häufig wirkt der Eindruck erweckt, mit einem Abitur müsse man studieren. Diesem Trend soll entgegengewirkt werden, indem auch gezielt Praktika mit Ausbildungsbezug an Schulen beworben werden.\\ | ||
| + | 55. Die Lücken im Bildungssystem durch Corona klaffen immer noch offen und Lernende leiden immer noch an den Folgen. Das Corona-Aufholprogramm muss deshalb neu aufgesetzt werden und dieses Mal noch zielgerichteter benachteiligte Lernende erreichen.\\ | ||
| + | 56. Geld nimmt einen zentralen Platz im späteren Leben der Lernenden ein; deshalb müssen den Lernenden an weiterführenden Schulen grundlegendes Alltags-, Finanz- und Rechtswissen vermittelt werden.\\ | ||
| + | 57. Externe Projekte und Wettbewerbe sorgen dafür, dass sich Lernende auch über den Unterricht hinaus entfalten können. Deshalb müssen diese mehr gefördert werden.\\ | ||
| + | 58. Sport und körperliche Betätigung sorgt nicht für ein höheres Wohlbefinden, | ||
| + | 59. Guter Sportunterricht zeichnet sich nicht zuletzt auch durch angemessene und moderne Sportgeräte und Turnhallen aus. Dafür benötigen die Schulen entsprechende finanzielle Mitteln, die bereitzustellen sind.\\ | ||
| + | |||
| + | ==Soziales & Nachhaltigkeit: | ||
| + | |||
| + | 60. Binnendifferenziertes Lernen schafft Chancengerechtigkeit und muss verstärkt zum Einsatz kommen.\\ | ||
| + | 61. Die verbindliche Empfehlung am Ende der Primärstufe schränkt die individuelle Entscheidung der Erziehungsberechtigten ein und kann die Lernenden damit in ihrer Entwicklung beschränken. Deshalb gehört sie bundesweit abgeschafft.\\ | ||
| + | 62. Inklusion an Schulen ist Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft; | ||
| + | 63. Die Lehrkräfte müssen mit Inklusion in Berührung kommen; sie müssen entsprechend geschult werden, damit sie diese auch im Unterricht implementieren können.\\ | ||
| + | 64. Gendern ist Ausdruck der politischen und gesellschaftlichen Position der Schüler, deshalb sollte es den Schülern freigestellt sein, zu gendern.\\ | ||
| + | 65. Sexualität und geschlechtliche Identität muss in der Schule thematisiert und akzeptiert werden. Die Schule kann somit als Safe-Space für alle Menschen dienen und helfen, gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz zu stärken.\\ | ||
| + | 66. Der Sexualkundeunterricht darf sich nicht nur auf die Aspekte der Fortpflanzung fokussieren, | ||
| + | 67. Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Themen unserer Zeit; diesem Umstand muss auch unser Bildungssystem Rechnung tragen. Deshalb ist es zwingend notwendig, die Lehrpläne aller Fächer auf die Vermittlung zu einem stärkeren Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung anzupassen.\\ | ||
| + | 68. Den Lernenden muss vermittelt werden, wie Informationen ausgewertet werden und die gewonnen Erkenntnisse zu hinterfragen, | ||
| + | 69. Nachhaltigkeit in all seinen Aspekten zu verstehen, sollte ein zentrales Ziel der Schule sein. Dies sollte auch durch praxisorientiertes Arbeiten zum Beispiel in Projekten oder Arbeitsgemeinschaften geschehen.\\ | ||
| + | 70. Die Schule darf sich nicht nur auf die Vermittlung von Bildung für nachhaltige Entwicklung beschränken, | ||
| + | 71. Alle Gesetze bzw. Veränderungen innerhalb der Schule und des Bildungssystems sollen unter dem Aspekt der nachhaltigen Bildung geprüft werden. Es müssen auch bestehende Regelungen daran angepasst werden.\\ | ||
| + | 72. Initiativen von Lernenden, Eltern oder Lehrkräfte zum Thema Nachhaltigkeit leisten einen gewaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige Bildung. Deshalb sollten diese finanzielle Unterstützung erfahren.\\ | ||
| + | 73. Um für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, muss die Segregation von Lernenden nach sozialen Milieus beendet werden. Dazu ist auch mehr Austausch zwischen unterschiedlichen Schulen und damit Lernenden erforderlich, | ||
| + | 74. Wir brauchen eine echte Lernmittelfreiheit und eine verbesserte Ausstattung der Schulen, gerade in den naturwissenschaftlichen Bereichen, um den Lernerfolg durch Erkenntnisgewinn und Praxisnähe zu sichern.\\ | ||
| + | 75. Damit eine faire Vorbereitung aller Lernenden auf Prüfungen stattfinden kann, müssen die Prüfungsaufgaben für alle Lernenden kostenfrei zugänglich sein.\\ | ||
| + | 76. Nicht alle Lernenden erhalten zu Hause die Unterstützung, | ||
| + | 77. Die Entscheidung, | ||
| + | 78. Die Bedarfssätze des Schüler-BAföG werden nur alle zwei Jahre angepasst; dadurch kann auf kurzfristige Änderungen kaum reagiert werden. Wir brauchen eine jährliche Anpassung der BAföG-Bedarfssätze.\\ | ||
| + | 79. Das Startchancenprogramm schafft es, endlich die Schulen zu unterstützen, | ||
| + | 80. Die Schule sollte ein gewaltfreier Raum sein, leider ist das nicht die Erfahrung, die Lernende machen. Deshalb muss an Schulen sowohl körperliche als auch psychische Gewalt stärker thematisiert und aufgearbeitet werden.\\ | ||
| + | 81. Immer noch zu viele Lernende leiden unter sexualisierter Gewalt. Deshalb muss zu diesem Thema eine verstärkte Aufklärung stattfinden, | ||
| + | 82. Um vollumfängliche Inklusion an Schulen zu ermöglichen, | ||
| + | 83. Barrierefreiheit an Schulen ist leider nach wie vor ein nicht beachtetes Thema mit großem Nachholbedarf – aber für Inklusion ist diese unerlässlich. Das darf nicht sein, körperlich beeinträchtige Lernende müssen die dieselben Chancen und Möglichkeiten besitzen.\\ | ||
| + | 84. Bei der Wahl zwischen einer allgemein- und berufsbildenden Schule oder einer Förderschule ist ein umfassendes Beratungsangebot für die Lernenden und deren Erziehungsberechtigte unabdingbar, | ||
| + | 85. Strukturelle Diskriminierung an Schulen muss verhindert werden; weshalb die Bundeszentrale für politische Bildung verstärkt freiwillige, | ||
| + | 86. Um die Religionsfreiheit zu gewährleisten, | ||
| + | 87. Wir tragen eine historische Verantwortung und müssen dieser gerecht werden. Deshalb muss es mindestens einen verpflichtenden Besuch von Lernenden in Konzentrations- oder Vernichtungslager der Nationalsozialten während ihrer Zeit in der weiterführenden Schule geben.\\ | ||
| + | 88. Es reicht nicht nur vergangene Verbrechen aufzuzeigen, | ||
| + | 89. Lehrkräfte können nicht immer mit Extremismus umgehen, hierfür benötigen wir eine starke Schulsozialarbeit, | ||
| + | 90. Initiativen gegen Rechtsextremismus wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ oder „Demokratie leben!“ brauchen mehr Unterstützung; | ||
| + | 91. Ein internationaler Schüleraustausch unterstütz kulturelle Begegnung und Weltoffenheit. Dieser darf nicht von der sozialen Herkunft der Teilnehmenden abhängen und muss deshalb bezuschusst werden.\\ | ||
| + | 92. Rauschmittel sind ein prävalentes Problem an Schulen; das zu häufig totgeschwiegen wird. Es braucht eine umfangreichere und früheinsetzende Präventionsarbeit, | ||
| + | 93. Lernende sind hochgradig von der Mobilität ihrer Eltern abhängig, die einzige Alternative stellt der ÖPNV dar. Deshalb muss der ÖPNV für alle Lernende sehr kostengünstig bis kostenfrei sein.\\ | ||
| + | 94. Nicht nur die Kosten schränken die Lernenden ein, auch die Begrenzung auf Tarifzonen sorgt für einen begrenzten Horizont. Eine Ausweitung der Nutzung des ÖPNV auf ganz Deutschland erhöht die Attraktivität des ÖPNV und fördert die Entfaltung der Lernenden und sollte deshalb schnellstmöglich umgesetzt werden.\\ | ||
| + | 95. Weibliche Lernende sollten durch ihre Periode nicht beeinträchtigt werden; auf jeder Toilette sollen kostenlose Hygieneprodukte bereitgestellt werden.\\ | ||
| + | |||
2301.1770824795.txt.gz · Zuletzt geändert: von admin
